Literaturempfehlungen

 

Literaturempfehlungen

Bergmann, W.; Hüther, G. (2007): Computersüchtig. Kinder im Sog der modernen Medien. 4. Aufl. Düsseldorf:Patmos.
Leicht lesbar erläutern ein Hirnforscher und ein Kinder- und Jugendtherapeut kurz und knapp schwierige Sachverhalte: das Phänomen Computersucht und seine Wirkung auf die Entwicklung von Seele und Gehirn. Gleichermaßen für alle diejenigen geeignet, die unmittelbar mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben, sei diese prägnante und eindrückliche Lektüre ans Herz gelegt. Plastisch und mit wenigen Worten werden sowohl Faszinationskraft als auch Risikopotential der Neuen Medien in Bezug auf das Heranwachsen und die Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen beschrieben.

 

Bevc, T. & Zapf, H. (Hg.) (2009). Wie wir spielen, was wir werden. Computerspiele in unserer Gesellschaft. Konstanz: UVK.
Die Herausgeber lassen unterschiedliche wissenschaftliche Fachleute über die gesellschaftliche Bedeutung des Kulturphänomens Computerspiel zu Wort kommen. Das ganze Spektrum der unterschiedlichen Aspekte wird dabei beleuchtet. In seinem wissenschaftlichen Ansatz eignet sich das Buch besonders zur differenzierten theoretischen Auseinandersetzung.

Fritz, J. (Hrsg.). Computerspiele(r) verstehen. Zugänge zu virtuellen Spielwelten für Eltern und Pädagogen. Bonn: Bpb.

Fröhlich, M.; Grunewald, M.; Taplik; U. (2007). Computerspiele. Faszination und Irritation. Frankfurt a. M.: Brandes & Apsel.

Hesse, H. & Hesse, A. (2007). Computer- und Videospiele. Alles was Eltern wissen sollten. München: Herbig.
Differenzierter Einstieg für Eltern zu Computer- und Videospielen mit umfassendem Serviceteil und einer interessanten Auflistung weiterführender Literatur.

 

 

 

Mößle, T., Kleimann, M., Rehbein, F. (2007). Bildschirmmedien im Alltag von Kindern und jugendlichen. Problematische Mediennutzungsmuster und ihr Zusammenhang mit Schulleistungen und Aggressivität. Baden-Baden: Nomos.
Größte repräsentative Studie, die zum Thema Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen erhoben wird - unter der Federführung des Kriminologischen Forschungsinstituts KFN. In komprimierter Form wird die Rolle der Mediennutzung innerhalb des familiären und sozialen Kontextes und ihr Einfluss auf das Freizeitverhalten sowie die schulischen Leistungen dargestellt. Die Ergebnisse werden in den aktuellen internationalen wissenschaftlichen Forschungsstand einbezogen

Palfrey, J.; Gasser, U. (2008). Generation Internet. Die Digital Natives: Wie sie leben, was sie denken, wie sie arbeiten. München: Hanser.

Petry, J. (2010). Dysfunktionaler und pathologischer PC- und Internet-Gebrauch. Göttingen:Hogrefe.

Tillmann, A. (2008). Identitätsspielraum Internet. Lernprozesse und Selbstbildpraktiken von
Mädchen und jungen Frauen in der virtuellen Welt. Weinheim: Juventa.

Das vorliegende Buch ist die gekürzte Dissertation von Dr. phil. Angela Tillmann, Technische Universität Dresden. Als Grundlagenwerk richtet es den Blick auf die Bedeutung des Internets für die Identitätsbildung bei Mädchen. In gut verständlicher Sprache wird das Thema wissenschaftlich bearbeitet und liefert demjenigen, der sich vertiefend damit auseinandersetzen möchte, wichtige Verständnishilfen an die Hand.

 

Wiemken, J. (2009). Computerspiele und Internet. Der ultimative Ratgeber für Eltern. Düsseldorf: Patmos.
Mit einem Vorwort des bekannten Kinder- und Jugendpsychotherapeuten Wolfgang Bergmann gibt das Buch auf 167 Seiten einen überschaubaren, gut verständlichen Überblick über die Medien mit denen Kinder und Jugendliche heute aufwachsen. Vorbehaltlos und kritisch werden Eltern ermutigt, sich mit dieser Welt auseinander zu setzen. Der Autor zeigt worauf es wirklich ankommt und wie viel Eltern tatsächlich in der Hand haben.